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Im Folgenden finden Sie ein Auswahl unserer Projekte.

Wenn Sie Interesse an weiteren Projekten haben, können Sie hier unsere  Referenzbroschüre "Wettbewerbe / Wettbewerbsmanagement" als pdf-Datei herunterladen.
>Referenzbroschüre

 

Wettbewerbs-/ Verfahrensmanagement

Einladungswettbewerb Goethehöfe – Deutsches Romantikmuseum

‚Goethehöfe‘ - dies bezeichnet eine neue innerstädtische Wohnanlage an historisch bedeutender Stelle ‚Am Großen Hirschgraben 17-21‘ in Frankfurt am Main unmittelbar neben dem Frankfurter Goethe-Haus und -Museum, das durch einen Neubau erweitert werden soll. Wohnanlage, Museum und eine Theaterbühne waren in ungewöhnlicher Kombination Gegenstand des Wettbewerbs.

Nach Auszug des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des Volkstheaters von Liesl Christ am Standort ergab sich die historisch einmalige Chance, das Goethe-Haus und die Gemäldegalerie der Goethezeit um das seit langem geplante ‚Deutsche Museum der Romantik‘ zu ergänzen und dabei zugleich den Eingangsbereich zum Goethe-Haus und zum Museumsneubau neu zu entwickeln. Der Auszug des Volkstheaters von Liesl Christ – einer Frankfurter Institution – beflügelte die Politik zu der Idee, der ‚Fliegenden Volksbühne’ von Michael Quast eine dauerhafte Heimat und damit dem Museum einen willkommenen Nachbarn zu bieten. Das Volkstheater nutzte bis zu seinem Auszug den sogenannten Cantatesaal mit der zugehörigen Infrastruktur. Diese sollten der ‚Fliegenden Volksbühne’, die sie damals bereits interimistisch nutzte, nach angemessener Ertüchtigung auf Dauer überlassen werden.

Das Wettbewerbsgrundstück maß ca. 2.475 m². Es wurde den Wettbewerbsteilnehmern freigestellt, den Baubestand ganz oder teilweise zu erhalten und für die Umsetzung des Raumprogramms zu nutzen oder aber ihn zu entfernen. Eine Ausnahme bildet diesbezüglich der Cantatesaal, der zwar nicht unter Denkmalschutz stand, jedoch laut Aussage des Denkmalamtes der Stadt Frankfurt am Main denkmalwürdig ist. Zugleich berührt er das ‚Sentiment’ der älteren Frankfurterinnen und Frankfurter, die ihn mit ihrer Jugend in den 1950er Jahren verbinden. Sein Erhalt hatte somit höchste Priorität. Sollten die Wettbewerbsteilnehmer unter Abwägung der funktionalen und technischen Aspekte zu dem Schluss kommen, dass ein Erhalt wirtschaftlich nicht darstellbar ist oder eine insgesamt bessere Lösung verhindert, so war auch ein Neubau am Standort zulässig.

Das Raumprogramm umfasste ca. 2.100 m² Ausstellungs- und Verkehrsflächen für die Erweiterung des Goethemuseums, ca.1.020 m² für die 'Fliegende Volksbühne' und 2.500 m² bis 3.000 m² Wohnfläche. Auf dem Wettbewerbsgrundstück waren neben dem Deutschen Romantik-Museum, dem Theater und den Wohnungen - wo möglich - Büroflächen, alternativ Läden oder Ateliers für Künstler zu organisieren. Anordnung und Orientierung der einzelnen Funktionen waren konzeptabhängig. Der Fokus der Wettbewerbsaufgabe lag auf dem Museumsneubau. Mit dem Neubau des Museums der Romantik sollten aber in jedem Fall auch die Zugangssituation zum Goethe-Haus und die Adressbildung Am Großen Hirschgraben verbessert werden. Eine besondere Herausforderung stellte der Nachweis der Stellplätze dar, für die eine Tiefgarage vorgesehen werden sollte. Ziel ist eine möglichst zügige Umsetzung der Baumaßnahme. Der Fertigstellungstermin wurde für Ende 2016 vorgesehen. Von den Wettbewerbsteilnehmern wurde ein überzeugendes Gesamtkonzept erwartet, das der besonderen städtebaulichen und denkmalsensiblen Situation Rechnung trug. Gewünscht war weder eine ‚Look at me‘-, noch eine historisierende Architektur, sondern eine Architektur, die der hohen Gestaltqualität der historischen Nachbarschaft in Proportion, Gliederung, Materialwahl und Detailausbildung entsprach.

Nachhaltigkeitsaspekte und Energieeffizienz waren zentrale Anforderungen an den Gesamtkomplex.

Deshalb wurde von Beginn an auf hohe Prozessqualität durch ganzheitliche Entwurfsbetrachtung und integrale interdisziplinäre Planungsauseinandersetzung gelegt. Die Wohnungen waren in Passivhausstandard zu planen.

 

Das Preisgerichte tagte im

Es wurden folgende Preise vergeben:

2. Preis - Prof. Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt/M.

2. Preis - Landes und Partner, Frankfurt/M.

2. Preis - Staab Architekten, Berlin

Anerkennung - Prof. Zvonko Turkali, Frankfurt/M.

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Auftraggeber:

Frankfurter Aufbau AG
ein Unternehmen im Konzern der
ABG FRANKFURT HOLDING GmbH
Frankfurt am Main

Realisierung:

Wettbewerb 2012 - 2014

Leistungsumfang:   

Wettbewerbs-
management

Strukturdaten: