Wettbewerbs- und
Verfahrensmanagement
 

Mehrfachbeachtragung Um- und Neubau Studierendenwohnheim Ginnheimer Landstraße 40-42

Das Studierendenwerk Frankfurt am Main beabsichtigt die Modernisierung und den Umbau der Bestandsgebäude Ginnheimer Landstraße 40 und 42 im Stadtteil Bockenheim. Ergänzend sind Neubauten auf dem Grundstück vorzusehen und eine bestehende Tiefgarage in der Planung zu berücksichtigen. Ziel ist ein „studentisches Quartier" mit über 1.000 Wohneinheiten, das trotz der baulichen Dichte eine hohe Wohn- und Freiraumqualität aufweist und sich mit den Studierendenwohnheim-Neubauten Ginnheimer Landstraße 39 a-c aus dem Jahr 2022 sowie den umliegenden Wohngebieten und Grünanlagen verzahnt.

Das städtebauliche Umfeld des Plangebiets hat die Charakteristik einer gründerzeitlichen Vorstadt, die überwiegend durch eine lockere Villenbebauung in den Nebenstraßen und Zeilen-bzw. Blockrandbebauung in den Hauptstraßen geprägt ist. Die historische Bebauung weist eine Vielzahl an Baudenkmälern auf. Hinzu kommen Solitäre und Sonderbauten aus verschiedenen Bauzeiten.

Die Erschließung erfolgt über die Ginnheimer Landstraße. Auf der nördlichen Seite des Plangebiets befinden sich bereits neu errichtete Appartments des Studierendenwerks, welche zusammen mit dem Plangebiet ein gemeinsames Quartier bilden werden.

Die Bestandsgebäude, zwei Hochhäuser aus dem Jahr 1972, bilden innerhalb des umliegenden städtischen Gefüges einen deutlichen Maßstabssprung. Eine Besonderheit stellt hier das Tragsystem Holzmann Coignet im Haus Nr. 40 dar. In den Jahren 2009 bis 2011 erfolgten bei beiden Häusern eine Betonsanierung mit Tragwerksertüchtigung sowie eine energetische Fassadensanierung. Durch den Rückbau der zum Teil zusammengelegten Wohneinheiten sollen moderne Einzelappartments und Gemeinschaftsbereiche entstehen.

Die Neubauten sollen ca. 188 Wohnheimplätze schaffen und bilden durch die Anordnung an der rückwärtigen Grundstücksgrenze abwechslungsreiche Platzsituationen.

Im Norden des Grundstückes befindet sich ein zweigeschossiges Parkdeck, welches in die Planung Einbezug fand.

 

Das Preisgericht tagte am 23. Juli 2025 unter dem Vorsitz von Prof. Anett-Maud Joppien, Architektin. Die Jury bestimmte drei Preise.

 

Folgende Preise wurden vergeben:

1. Preis | Lengfeld & Wilisch Architekten PartG mbB, Darmstadt --> mehr

2. Preis | Ferdinand Heide Architekten Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt --> mehr

3. Preis | ZVONKO TURKALI ARCHITEKTEN, Frankfurt --> mehr

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Auftraggeber:

Studierendenwerk Frankfurt am Main

Projektzeitraum:

06/2024 - 07/2025

Leistungsumfang:   

Betreuung des Wettbewerbsverfahrens
Organisation eines Preisgerichts
6 Wettbewerbsteilnehmende